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Fragen und Antworten zu unserem Volksbegehren "Berlin 2030 klimaneutral"

Berlin bis 2030 klimaneutral machen. Das ist machbar. Es ist aber vor allem bitter notwendig. Die Zukunft unserer Zivilisation steht in Frage. Hier haben wir einige Fragen rund um unser Volksbegehren beantwortet.

Wir haben sechs Monate Zeit, wollen jedoch – wenn möglich noch vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus – abgeben.

Leider können bei Volksentscheiden in Berlin nur Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit und über 18 Jahre unterschreiben, die seit mindestens 3 Monaten in Berlin gemeldet sind.
Wir finden den Ausschluss von Menschen ohne Staatsbürgerschaft und Minderjährigen, die in Berlin wohnhaft sind, aus demokratischer Perspektive sehr schwierig und werden dies bei der Abgabe der Unterschriften thematisieren

Bei unseren Sammelteams oder an einem unserer Auslegeorte, die du demnächst auf unserer Startseite unter klimaneustart.berlin findest. Wo wir sammeln, erfährst du auf Social Media oder unserem Telegram-Infokanal.

Nein, leider nicht. Bei Volksbegehren und Volksentscheiden müssen alle Unterschriften auf Papier erfolgen. Das ist vom Gesetzgeber in Berlin so vorgeschrieben.

Die Unterschriftenlisten werden an die Landeswahlleitung zur Überprüfung auf Gültigkeit und Zählung übergeben. Sie werden nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben.

Wir benötigen 20.000 gültige Unterschriften. In der Regel müssen wir mit einem viertel ungültiger Unterschriften rechnen.

Gib deine Unterschriften bei unserem Montagstreffen in der Frieda Süd (Friedrichstr. 18/19) ab oder direkt bei unserem Büro (Medienbüro, Glogauerstr. 25, 10999 Berlin).

Du kannst sie natürlich auch gerne per Post an unser Büro schicken.

Komm einfach montags um 18:30 Uhr zur Frieda in der Friedrichstraße 18/19 zu unserem Onboarding. Oder schreib an onboarding@klimaneustart.berlin

Bei unseren Montagstreffen oder in unserem Büro in der Glogauerstr. 25, 10999 Berlin. Am besten, ihr schreibt eine E-Mail an info@klimaneustart.berlin, wenn ihr Material holen wollt.

Eine Volksinitiative bestimmt fünf Vertrauenspersonen als Vertreter*innen. Die Vertrauenspersonen haben das Recht, in den zuständigen Ausschüssen des Abgeordnetenhauses gehört zu werden.
Unsere fünf Vertrauenspersonen sind:

  • Prof. Dr. Volker Quaschning (Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin)
  • Génica Schäfgen (Deutschlandchefin der Suchmaschine Ecosia)
  • Dr. Cornelia Auer (Wissenschaftlerin am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung)
  • Klara Kramer (Fridays for Future Berlin)
  • Stefan Zimmer (Klimaneustart Berlin)

Ende der 50er Jahre dachten die Menschen auch, es sei unmöglich, einen Menschen auf den Mond zu schicken und lebend wieder zurückzuholen. 1969 passierte genau das. Was möglich ist, entscheidet oft der politische Wille. Rein technisch sind die Lösungen vorhanden. Wir fordern das Nötige, um die menschliche Zivilisation zu retten und ein gutes Leben auch im Jahr 2050 oder 2100 in Berlin zu ermöglichen.

Keine Frage, der komplette Umbau Berlins zu einer klimaneutralen Stadt ist eine Mammut-Aufgabe. Aber je länger wir uns Zeit lassen, desto größer und teurer wird sie und desto schwerer wird ihre Lösung. Wir haben mit unserem KlimaStadtplan Maßnahmen für die verschiedenen Bereiche vorgelegt. Im Herbst soll der Klima-Bürger*innenrat über die nötigen Maßnahmen beraten und dann muss sie ein neuer Senat umsetzen, dem wirklich etwas an der Zukunft Berlins liegt.

Häuser müssen mit moderner Wärmedämmung saniert werden, damit wir weniger Heizungsenergie benötigen. Dann lassen sich mit Wärmepumpen ganze Häuser klimaneutral beheizen. Auch Solarthermie, Geothermie und Wärmepumpen z.B. in der Spree können neue, klimaneutrale Energiequellen sein.
Ein erster großer Hebel wird ein klimaneutrales Fernwärmenetz sein. Wir müssen hier schnellstmöglich auch aus der Gas- und Müllverbrennung aussteigen.

Wir haben mit Germanzero einen KlimaStadtplan erstellt. Er zeigt auf, mit welchen Maßnahmen wir in den Sektoren Strom, Gebäudewärme, Verkehr und Wirtschaft Berlin klimaneutral gestalten können.

Download (pdf)

Wir wollen aber nichts vorgeben. Den Weg zur klimaneutralen Stadt muss das Abgeordnetenhaus entscheiden. Zur Unterstützung haben wir einen Klima-Bürger*innenrat durchgesetzt. In ihm sollen zufällig ausgeloste Menschen aus Berlin mit wissenschaftlicher Expertise Maßnahmen diskutieren und aushandeln.

Ja. Es gibt Parteien, die uns unterstützen. Dazu gehören die GRÜNE JUGEND Berlin und die KLIMALISTE Berlin. Trotz alledem verstehen wir uns als eine parteiunabhängige, eigenständige und kritische Bewegung und wollen das auch bleiben. Wir begrüßen Einzelpersonen, Bewegungen und Parteien, die das gleiche Ziel haben wie wir und sich uns anschließen wollen. Parteispenden und Parteiwerbung lehnen wir strikt ab. Wir kämpfen für eine klimaneutrale Vision, unabhängig von Parteipolitik und Wirtschaftsinteressen.

Ja, hier findest du unser Spendenformular. Wir arbeiten alle ehrenamtlich, aber wir haben Kosten für Server, Software, Druck von Plakaten, Flyern und Material zum Unterschriftensammeln. Dazu kommen Raummieten und Honorare für Einzelleistungen (Fotografie, Grafik, Referent*innen für Workshops).

Neben finanzieller Unterstützung freuen wir uns aber auch, wenn ihr unseren Newsletter abonniert und uns auf unseren Social Media-Kanälen folgt:

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